Es ist ganz normal und unausweichlich, dass Hunde in Kontakt mit Würmern kommen. Während ihrer täglichen Spaziergänge nehmen sie zwangsläufig Wurmeier über Nase oder Maul auf, insbesondere wenn sie mit den Ausscheidungen anderer Hunde oder Aas in Berührung kommen. Es gibt verschiedene Arten von Wurmkuren für Hunde und verschiedene Anwendungsformen. Hier ist eine Übersicht für dich.
Früherkennung von Wurmbefall bei Hunden
Wurmbefall ist nicht immer sofort erkennbar, da die Symptome auch auf allgemeines Unwohlsein oder andere Krankheiten hinweisen können. Dennoch können folgende Anzeichen auf einen möglichen Wurmbefall hindeuten:
- Appetitlosigkeit
- Durchfall
- Gewichtsabnahme
- Juckreiz am After
- Mattes Fell
Wenn du einen oder mehrere dieser Symptome bei deinem Hund bemerkst, ist es ratsam, deinen Tierarzt zu konsultieren, um eine Diagnose zu erhalten.
Arten von Wurmkuren für Hunde
Wurmkuren für Hunde sind in Form von Pasten und Tabletten erhältlich. Die enthaltenen Wirkstoffe und die Art der Parasiten, die im Darm des Hundes bekämpft werden sollen, wie Fadenwürmer, Milben oder Bandwürmer, sind entscheidend. Moderne Wurmkuren haben heutzutage in der Regel weniger Nebenwirkungen als früher, können aber dennoch die Darmflora des Hundes beeinflussen. Daher ist es ratsam, nach einer Wurmkur deines Hundes ein entsprechendes Mittel zur Unterstützung des Darmflora-Aufbaus zu geben.
Der optimale Zeitpunkt für eine Entwurmung
Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, wann und wie oft ein Hund entwurmt werden sollte. Bei akutem Wurmbefall ist eine Entwurmung definitiv erforderlich. Allerdings kann es sein, dass der Hund sich kurz nach der Wurmkur erneut mit Parasiten infiziert. Aus diesem Grund empfehlen einige Tierärzte, den Hund regelmäßig vorbeugend zu entwurmen. Diese Vorgehensweise belastet jedoch kontinuierlich die Darmflora und kann zu Verdauungsstörungen wie Durchfall führen. In solchen Fällen könnte ein Wechsel des Wurmkur-Präparats Abhilfe schaffen.
Alternative zur regelmäßigen Wurmkur für Hunde
Wenn du den Organismus deines Hundes nicht regelmäßig mit Wurmpräparaten belasten möchtest oder dein Hund bereits älter, krank oder geschwächt ist, gibt es eine alternative Möglichkeit. Du kannst beim Tierarzt regelmäßige Kotanalysen durchführen lassen. Alle drei Monate sammelst du über drei aufeinanderfolgende Tage eine kleine Kotprobe deines Hundes, die dann auf einen Wurmbefall untersucht wird. Eine Wurmkur wird nur verabreicht, wenn ein Befall nachgewiesen wurde. Dies ist eine schonendere Methode für die Gesundheit deines Hundes und nur leicht teurer als die regelmäßige Entwurmung.
Natürliche Entwurmung
Eine natürliche Entwurmung kann auch durch die Ernährung unterstützt werden, zum Beispiel mit Kokosflocken und kaltgepresstem Kokosöl. Die in ihnen enthaltene Laurinsäure wirkt abschreckend auf Würmer und sorgt für eine natürliche Abwehr.
Fazit
Diese Informationen sollen dir bei Fragen zu Wurmkuren weiterhelfen. Wenn du unsicher bist, wende dich an deinen Tierarzt, um dich beraten zu lassen, welche Wurmkur für deinen Hund am besten geeignet ist.
